Für immer weniger Singles ist die Ehe das Ziel einer Beziehung

Wie die Partnervermittlung Elitepartner in einer Studie herausgefunden haben will, haben immer weniger Singles heutzutage den Wunsch, zu heiraten, nachdem sie mit Ihrer Partnersuche erfolgreich waren. Von den Befragten gab jeweils ungefähr ein Drittel an, nicht heiraten zu wollen, noch unentschieden zu sein, bzw. nicht die Heirat als Endziel Ihrer Partnersuche zu betrachten.

Damit bekennen sich also nicht einmal 30% Prozent zur Ehe als erstrebenswert. Besonders interessant sind zwei weitere Erkenntnisse aus der Studie: Zum einen streben weniger Frauen als Männer eine Hochzeit an, was verwundert, da Frauen ja generell als romantischer gelten.

Zum anderen ist die Quote der Heiratswilligen bei den jüngeren Singles deutlich höher als bei den älteren, dies kann allerdings daran begründet sein, dass sich unter den Alleinstehenden mit mehr Lebenserfahrung auch schon einige tummeln, die bereits verheiratet waren, mit der Ehe weniger gute Erfahrungen gemacht haben oder zur Erkenntnis gekommen sind, dass eine Hochzeit nicht zwingend für das Liebesglück ist.

Letztendlich ist es wohl einfach ein gesellschaftlicher Trend, dass eine Beziehung nicht immer in einer Ehe münden muss. Vor noch wenigen Jahrzehnten war dies ja noch kaum vorstellbar und die heutigen Generationen können sich gegen eine Heirat entscheiden und machen dies auch häufig, egal, ob bewusst oder unbewusst.

Andererseits ist es genauso gut möglich, dass das Pendel auch wieder in die andere Richtung ausschlägt und den jüngeren eine Beziehung alleine einfach nicht mehr genügt und sie mit der Ehe noch einmal ein Ausrufezeichen setzen möchten.